Mofa

Mofaführerschein – Alles was man wissen sollte

Tipps zum Mofa-Führerschein. Um ein Mofa bis max. 25 km/h fahren zu können, braucht man eine s.g. Prüfbescheinigung, auch bekannt als Mofaführerschein. Dieser umfasst eine Theorie-Prüfung sowie eine praktische und theoretische Ausbildung und kann mit 15 Jahren gemacht werden.

Personen, die vor dem 01. April 1965 geboren wurden, benötigen lediglich einen Reisepass oder Personalausweis, denn die Mofa-Prüfbescheinigung ist in den Motorradführerscheinklassen A, A1 und A2 sowie im Pkw-Führerschein der Klasse B (früher Klasse 3) enthalten.
Die s.g. Prüfbescheinigung (Prüfungsschein) ist genau genommen weder ein Führerschein, noch eine Fahrerlaubnis. Dennoch ist „Mofaführerschein“ der umgangssprachliche Begriff hierfür. Man spricht von der Fahrerlaubnisklasse „Mofa“, so wie zum Beispiel bei einem Pkw von der Fahrerlaubnisklasse „B“ oder bei einem Lkw bis 7,5t von der Klasse „C1“ gesprochen wird.


Alter:
Laut dem §10 Abs. 3 der FeV (Fahrerlaubnis-Verordnung) beträgt das Mindestalter zum Führen eines Kraftfahrzeuges, für welches keine Fahrerlaubnis erforderlich ist, 15 Jahre.
In der Fahrschule anmelden, kann man sich jedoch schon ab 14,5 Jahren, sodass man rechtzeitig zu Beginn des 15. Lebensjahres die Prüfbescheinigung besitzt.
Für Personen die vor dem 1. April 1965 geboren sind, gilt allerdings, gemäß dem § 76 Nummer 3 des FeV, dass keine Prüfbescheinigung vorausgesetzt wird, um mit dem Mofa zu fahren. Unter anderem genügt es an Stelle der Prüfbescheinigung den Personalausweis oder Reisepass bei sich zu tragen.

Geschwindigkeit:
Einem Mofa, dass mit dieser erworbenen Prüfbescheinigung gefahren werden darf, ist nur ein maximaler Hubraum von 50 ccm gestattet. Außerdem ist nur ein Tempo bis zu 25km/h erlaubt. (Darunter fallen auch gedrosselte Roller und Pedelec mit Anfahrhilfen).

Ausbildung:
Die Ausbildung umfasst 6 Theoriestunden und 90 Minuten praktisches Fahren bei Einzelunterricht und 120 Minuten bei Gruppenunterricht.